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Planung in kleine Häppchen aufteilen

Wer sich als Ziel "In vier Wochen Französisch lernen" setzt, hat a) (fast) keine Chance und b) einen im ersten Moment unüberwindlich scheinenden Berg vor sich. Besser wäre eine Unterteilung in mehrere Ziele:

Tag 1-3Grammatik ansehen
Tag 4-10Sich den eigenen Grundwortschatz zusammensuchen
Tag 11-25Möglichst viel schreiben, selber Sätze formulieren, dabei Fragen im Vokabel- und Grammatikbereich nachschlagen
Tag 25-30Ohne nachzuschlagen improvisieren, mit der Wanduhr reden, nicht mehr auf deutsch denken.
Nicht, dass das fein genug wäre oder womöglich funktionieren würde, es wäre aber wenigstens etwas überschaubarer.

Eine Planung in kleinen Schritten hat mehrere Vorteile:

Falls sich der Stoff inhaltlich nicht klein genug aufteilen lässt (z.B. weil jedes durchzuarbeitende Kapitel 50 Seiten lang ist), so kann man zusätzlich eine zeitliche Einteilung vornehmen. Ein solches Zwischenziel könnte bspw. "15 Minuten lang im dritten Kapitel weiterlesen" sein. Wie lange diese Zeitabschnitte sein sollen hängt von der eigenen Konzentrationsgrenze ab.

Allgemein gilt für die Planung, dass kleinere Planungsschritte besser sind. Allerdings muss man dann noch dem Überplanungsteufel ausweichen. Es geht schließlich ums Lernen, nicht ums Planen.

last changed 2011-03-13; last revision 1999-11-04 © memomo