Langfristiges Lernen
Es ist möglich sich kurzfristig mit Tricks eine relativ große Menge an Informationen ins Gehirn zu quetschen, um bspw. eine bald anstehende Prüfung zu meistern. Der Preis der Kurzfristigkeit ist aber, dass ein Großteil der aufgenommenen Daten nach kurzer Zeit wieder verschwunden sein wird. Dies mag akzeptabel sein, wenn es wirklich nur um eine einmalige Prüfung geht und der Themenbereich nie wieder auftauchen wird. Die meisten Wissensgebiete bauen aber aufeinander auf und ein großer Teil der vergessenen Punkte tauchen später als Lücken wieder auf.
Um dieses doch frustrierende Lernerlebnis, dass immer wieder das Neulernen schon behandelten Stoffes erzwingt, zu vermeiden, muss in einer dem menschlichen Fassungsvermögen angepassten Form gelernt werden. Und das sind nun mal kleine, überschaubare Abschnitte, die über einen langen Zeitraum hinweg aufgenommen und wiederholt werden und damit die Chance bekommen sich mit anderem Wissen zu verbinden. Alles andere ist in der Regel verschwendete Liebesmüh.

